Denon PerL Pro mit ANC im Test

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Mit den beiden neuen voll drahtlosen Bluetooth-Earbuds der PerLSerie betrat Denon ein technologisch bisher von den großen Herstellern ignoriertes Feld: Das der automatischen Gehörgangeinmessung und Anpassung des Klangs ohne Feedback vom User. Denon PerL (den wir schon getestet haben) und PerL Pro bieten dazu eine wirklich einmalige Technologie, die sogenannte otoakustische Vermessung der Gehörgänge. Ganz neu ist die allerdings nicht, denn sie wurde bisher unter dem Namen Nuratrue vermarktet. Der Denon-Mutterkonzern Masimo hat Nura vor einiger Zeit übernommen, und vermarktet die voll drahtlosen In-Ears jetzt unter dem bekannteren Namen Denon.

Der Name PerL ist die Kurzform von „Personal Listening„. Die flache Formgebung der von Nuratrue bekannten scheibenförmigen Earbuds sind für das PerL und das PerL Pro Modell ähnlich. Womit sich die Frage stellt: Lohnt sich das immerhin fast doppelt so teure Pro-Modell im Vergleich zum nur 200 Euro günsitgen Standard PerL klanglich und vom Noise-Cancelling her?

Kleine, feine Technologie-Unterschiede

Beide sind voll drahtlose In-Ear-Modelle (TWS) mit eingebautem Noise-Cancelling. Gerade letzteres soll sich aber deutlich zwischen PerL und dem PerL Pro unterscheiden: der teurere Pro besitzt ein automatisches adaptives Noise-Cancelling. Eine highfidelere Klangabstimmung soll den Mehrpreis außerdem rechtfertigen.

Dazu passt auch, dass nur der PerL Pro den noch nicht so verbreiteten Standard aptX Lossless als Bluetooth-Codec akzeptiert. Kommt noch eine größere Akkulaufzeit hinzu – 8 Stunden autonom oder in Summe 32 Stunden mit dem Case – schon ist der Abstand zum günstigen Modell zumindest im technischen Datenblatt hinreichend gewahrt.

Als Schallwandler fungiert beim PerL Pro eine ungewöhnlich große Wandlerkapsel mit 10 Millimeter durchmessender Membran.

Individuelle, automatische Anpassung

Vorne am Schallkanal des Denon PerL Pro sitzt ein kleiner Sensor, der sogenannte otoakustische Emissionen empfangen soll. Diese vom Gehör zurückgeworfenen Schwingungen geben Rückschluss auf die Schallverteilung innerhalb des Ohrkanals und die frequenzabhängige Empfindlichkeit des Gehörs. Dieses Verfahren kommt schon seit längeren bei der Anpassung von Hörgeräten zum Einsatz.

Gerade für einen hochwertigen In-Ear macht das absolut Sinn, denn Länge wie Durchmesser des Ohrkanals sowie Sitz der Kapseln können, wie auch die individuelle frequenzabhängige Empfindlichkeit, den Klangeindruck von Hörer zu Hörer stark variieren lassen. Die vom Denon-Mutterkonzern Masimo entwickelte „AAT“ (Masimo Adaptive Acoustic Technology) genannte Technologie reicht über das übliche Verfahren bei Hörgeräteakustikern aber hinaus. Sie assistiert auch beim Auswählen der passenden Ohradapter und der besten Positionierung der Earbuds.

Für den Einmess-Prozess benötigt man eine ruhige Umgebung und sollte die In-Ears wie bei solchen Modellen üblich möglichst dicht im Gehörgang plazieren. Die mitgelieferten Gummiadapter in vier verschiedenen Größen sowie ein Schaumstoff-Adapter sollten dafür genügen. Damit die recht großen Kapseln gut im Ohr sitzen, werden optional zwei kleine Gummifinnen mitgeliefert. Das Ganze sitzt erstaunlich sicher in der Ohrmuschel und sollte auch beim Sport nicht herausfallen. Dafür empfiehlt sich der Denon PerL Pro ohnehinn, denn er erfüllt die Schutzklasse IPX4 gegen Spritzwasser. Zu stark schwitzen oder ihn ins Wasser eintauchen lassen sollte man dennoch nicht.

Steuerung, App und Anpassung

Die Steuerung erfolgt, wie bei TWS üblich, durch Berührung der beiden Gehäusemuscheln. Die Funktionszuweisung lässt sich recht weitgehend individualisieren. Dafür ist die Denon Headphones App, obligatorisch. Hat man sie einmal auf dem Smartphone, gibt es in der App noch zahlreiche Zusatzfunktionen zu entdecken.

Die kostenlos für iOS- und Android-Geräte erhältliche Software setzt zwingend auf eine Registrierung mit E-Mail-Adresse und fragt Dinge wie Alter oder Geschlecht ab. Eine Internet-Verbindung des Handys ist aber nciht nur beim ersten Mal erforderlich. Wer seinen Bluetooth-In-Ear im Flugmodus des Smartphones verwendet und dann erst die App startet, bekommt den Offline-Modus vorgeschlagen. Wenn die App schon läuft, bevor der Flugmodus eingestellt wird, versucht sie ewig, aber vergeblich, den PerL Pro zu finden.

Viele Funktionen nur in der App

Zur Individualisierung des adaptiven ANC muss man tiefer in die App-Einstellungen eintauchen. Die Belegung der berührungsempfindlichen Touch-Flächenerlaubt nur eine Umschaltung zwischen ANC und Social-Modus.

Auch der Schieber zur Dosierung des Tieftons ist mit „Immersionsmodus“ eher kryptisch benannt Den Raumklang-Button, den es exklusiv beim PerL Pro gibt. Die dahinterliegende Software Dirac Virtuo soll die In-Kopf-Lokalisation vermeiden und ein weiteres Klangbild simulieren. Immersives Material wie Dolby Atmos kann der Denon PerL Pro entsprechend mit einem eigenen 360-Grad-Algorithmus wiedergeben.

Insgesamt ist die Denon Headphones App aber recht mächtig. Es gibt einen manuellen Equalizer und Sprachansagen etwa beim Etablieren der Bluetooth-Verbindung.

Für Lauthörer und Klassikliebhaber

In der App lässt sich die Lautstärke-Begrenzung zum Gehörschutz aktivieren. Für zünftige Pegel mit zu leise aufgenommen Tracks oder einfach mehr Grobdynamik kann man alternativ einen High Gain Modus aktivieren. Das könnte insbesondere für diejenigen Klassikhörer interessant sein, die allzu dynamisch aufgenommene Alben mit leisesten Pianissimo-Passagen haben, die bei anderen Hörern nichtausreichend über die Wahrnehmungsschwelle getragen werden können.

So klingen die Denon PerL Pro

Eine völlig eindeutige Antwort auf die Frage nach der Klangqualität können wir nicht geben – die Kombination aus e individueller Gehör-Einmessung und manuellem Equalizer ermöglicht tonal eine große Varianz.

Im ersten Testdurchgang ohne AAT-Optimierung klang der Denon PerL Pro etwas weniger nüchtern als sein kleiner Bruder, der PerL. Er blieb trotz einer leichten Effekthascherei in Form einer kleinen Extraportion Glimmer im Brillanz-Bereich grundsätzlich auf der neutralen Seite und verkniff sich die übertriebene Betonung bestimmter Frequenzbereiche. Mit einem etwas satteren, durchsetzungskräftigeren Tiefbass und silbrigeren, aber immer sauberen Höhen meldet er höhere Ansprüche in der Abstufung an. Man muss auch bei der Einstellung der Equalizer und Schieberegler keine lästigen Kompromisse mehr eingehen.

Die individuelle AAT-Anpassung brachte tonal nicht ganz so einen großen Sprung, wie es beim günstigen Denon PerL der Fall gewesen war. Trotzdem holte auch der Pro noch mehr Auflösung und Farbenreichtum aus der Musik, war er einmal an das Gehör des Trägers eingemessen.

Hochtonimpulse waren nach der Einmessung über ihn eine wahre Freude, bei manchen Aufnahmen lieferte er sogar ein Füllhorn an Höhendetails, ohne dabei ins Scharfe oder Lästige abzugleiten. Um es etwas platt auszudrücken: Klingt der PerL nach gutem HiFi-Anspruch, kratzt der PerL Pro mit Einmessung schon am High End Segment. Damit verliert er auch das etwas Nüchterne, was ihm ohne individuelle Anpassung zu eigen ist und was manche Zuhörer möglicherweise sogar als langweilig empfinden werden.

Testfazit und Alternativen zum Denon PerL Pro

Der teurere der beiden neuen Denon TWS-Earbuds konkurriert mit der klanglichen Luxusklasse der TWS: Sennheiser Momentum True Wireless, Sony WF-1000XM5 und Bowers & Wilkins Pi7 S2. Letzterem kommt auch der Klangcharakter des Denon PerL Pro wohl am nächsten, zumindest wenn er mit AAT eingemessen ist: High End mit hoher Auflösung und pfundigem Tiefbass mit einer Spurüberschüssiger Klangfaszination. Der B&W liefert noch etwas mehr Höhenglanz und satteren Bass, der Denon ist eine Spur ausgewogener und langzeittauglicher.

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Technische Daten Denon PerL Pro

  • Preisempfehlung des Herstellers: 350 Euro
  • Bauart: In-Ear
  • Wandlerprinzip: Dynamisch
  • Gewicht: 7,1 g (je Hörer), 47 g (Case)
  • Besonderheiten: Bluetooth 5.0, aptX Lossless, adaptives Noise-Cancelling, bis zu 32 Stunden Spielzeit mit Nachladen im Etui, gegen Spritzwasser geschützt nach IPX4
  • Mehr unter: www.denon.com

Der Beitrag Denon PerL Pro mit ANC im Test erschien zuerst auf STEREO GUIDE – Das HiFi-Magazin.

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